Marvin Gornik

Nachhaltigkeitsberater, Projektmanager
EurA AG
Mann, Mitte bis Ende 20, hellblaues Hemd, schwarzes Jackett, kurze braune Haare, braune Augen, sympathisch lächelnd

Niemand hat je Schlittschuhlaufen gelernt, weil Er oder Sie ein Buch darüber gelesen hat. Man muss aufs Eis.

Marvin Gornik
Nachhaltigkeitsberater, Projektmanager

Nachhaltige Lösungen sind ein Must-Have. Sowohl aufgrund des Klimawandels als auch aufgrund wachsender Stakeholder-Anforderungen. Trotz oder gerade wegen der großen Herausforderungen innerhalb dieser Thematik übe ich meinem Beruf als Nachhaltigkeitsberater voller Ambition und Freude aus. Durch meinen Masterabschluss im Chemieingenieurwesen bin ich vorwiegend in Branchen wie Chemie, Energiespeicherung oder allgemein dem produzierenden Gewerbe als Berater für die EurA tätig. Wir unterstützen Unternehmen  und Forschungseinrichtungen bei der Erstellung von Carbon Footprint Analysen, Ökobilanzen und der  Nachhaltigkeitsberichterstattung. Wenn Sie mehr über die Themen der Nachhaltigkeitsberatung erfahren möchten, freue ich mich auf ein Gespräch mit Ihnen.

Kostenfreie Initialberatung möglich Kontakt per E-Mail
ca. 10
Anzahl der realisierten Projekte (letzte drei Jahre)
100.000 bis 1 Mio. €
Begleiteter Projektumfang (letzte drei Jahre, alle Projekte)
Branche
Baugewerbe

Im Rahmen eines interaktiven Workshops zur Treibhausgasbilanzierung nach dem GHG Protocol wurden die zentralen Inhalte für Scope 1 bis 3 vermittelt, sodass das Unternehmen die Bilanz eigenständig fortführen kann. Der Schwerpunkt lag auf Scope 3 mit Grundlagen, Datenerhebung und Berechnung. Auf dieser Basis wurde für das Unternehmen J. Rettenmaier & Söhne GmbH + Co KG eine Wesentlichkeitsanalyse aller Scope 3 Kategorien durchgeführt. 

Branche
Baugewerbe

Für das Unternehmen J. Rettenmaier & Söhne GmbH + Co KG wurde eine extern verifizierte Umweltproduktdeklaration nach dem Standard EN15804+A2 erstellt. Hierbei wurden alle Lebenszyklusphasen vom Rohstoffabbau bis zum End-of-Life des bewerteten Produkts betrachtet (Cradle-to-Grave). Alle relevanten Wirkungskategorien wurden systematisch erfasst und bewertet: Klimawirkung (GWP), Versauerung, Eutrophierung, Bildung von bodennahem Ozon, Abbau der Ozonschicht, Ressourcen- und Energieverbrauch, Wasserverbrauch sowie Abfall- und Landnutzungsaspekte. Besonderes Augenmerk lag auf der Klimawirkung über den gesamten Lebenszyklus, um die CO₂-relevanten Hotspots transparent zu machen. Aus den Ergebnissen wurden Optimierungspotenziale abgeleitet. 

Branche
Wasserversorgung, Abwasser-, Abfallentsorgung

Eine neu entwickelte Membrananlage wurde ökologisch und ökonomisch (LCA nach DIN EN ISO 14040/14044) entlang des Lebenszyklus im Vergleich zum Stand der Technik (Vakuumverdampfung) bewertet. Zusätzlich wurden die Ergebnisse auf einen Anwendungsfall in einem Unternehmen der Automobilbranche projiziert, um die Auswirkungen auf die Klimawirkung und den Wasserfußabdruck des Unternehmens zu bewerten. So konnten Einsparungen von rund 75 % CO₂e und 72 % Wasser gegenüber dem Stand der Technik ermittelt werden. 

Branche
EDV-Geräte-, Elektronik-, Optikherstellung
Elektroausrüstungsherstellung

Für das System VARTA.wall, ein stationäres Batteriespeichersystem für den Heimgebrauch, wurde eine Ökobilanz nach ISO 14040/44 mit PEF 3.1 durchgeführt (End-of-Life nach Circular Footprint Formula, A-Faktoren materialbezogen). Bewertet wurden u. a. Klimawirkung, Ressourcenverbrauch (fossil, Mineralien/Metalle) und Partikelbildung. Zusätzlich wurden Szenarien mit Wiederverwendung von Base- und Master-Unit, optional Modulen, plus hydrometallurgischem Zellrecycling berechnet. Die Ergebnisse wurden in einer Publikation veröffentlicht, die unter folgender DOI eingesehen werden kann: https://doi.org/10.1016/j.clce.2024.100122.

Branche
Chemieerzeugnisherstellung

Für das Unternehmen SE Tylose GmbH & Co. KG wurde ein ganzheitlicher Transformationsplan mit Klimabilanzierung (Scope 1–3 nach GHG Protocol), inkl. Datenprüfung und unabhängiger Verifizierung durchgeführt. Auf dieser Basis wurden konkrete Maßnahmenpakete mit CO2-Reduktionspotenzialen und Wirtschaftlichkeitsbewertung entwickelt. Die Ergebnisse wurden in eine Science Based Targets initiative (SBTi) konforme Dekarbonisierungsstrategie mit Zielpfad überführt. Zur systematischen Verankerung im Unternehmen wurden Kennzahlen berechnet, die für ein zukünftiges internes Monitoring des Fortschritts herangezogen werden können. Ergebnisse des Projekts sind ein extern verifizierter Ausgangsstand, ein priorisierter Maßnahmenplan, ein belastbarer Zielpfad und eine klare Umsetzungsroadmap.

2021–12
M.Sc. Chemical Engineering
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Marvin Gornik
EurA AG

Gornik
Krämpferstr. 2
99084 Erfurt
Deutschland

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