Experten

Dr.-Ing. Ivo Mersiowsky

Geschäftsführender Partner
Quiridium GbR
Dr.-Ing. Ivo Mersiowsky, Quiridium

Mehr Nachhaltigkeit in Unternehmensführung und Produktmanagement

Ivo Mersiowsky
Geschäftsführender Partner

Mit einem einfachen Ressourcen-Effizienz-Check bringen wir mehr Transparenz in Produktionsprozesse und Produktportfolio:

  • Materialeffizienz: Einsparpotenziale erkennen
  • Umweltfußabdruck/EPD: Kundenanfragen beantworten
  • Szenarien: neue Geschäftsmodelle entwickeln

Als Datengrundlage genügen im ERP-System vorhandene Daten – keine Softwareinstallation, keine langwierigen Beraterverträge.

Kostenfreie Initialberatung möglich Kontakt per E-Mail
15
Anzahl der realisierten Projekte (letzte drei Jahre)
Branche
Baugewerbe
Gummi-, Kunststoffwarenherstellung

Innovationsforum »Mehr Ressourceneffizienz durch Digitalisierung in der Fensterbau-Wertschöpfungskette«

Laut Einschätzung der Gütegemeinschaft Kunststoff-Fensterprofilsysteme (GKFP) konnten bislang eher die großen Unternehmen der Fensterbaubranche von Energieeffizienzmaßnahmen profitieren, während kleinere Betriebe mangels Analysewerkzeugen und personeller Ausstattung kaum Einsparungen realisiert haben. Zudem ist der weitaus bedeutendere Bereich der Materialkosten noch weitgehend unbeachtet geblieben. Branchenexperten schätzen, dass die Unternehmen Verluste an wertvollen Werkstoffen und Vorprodukten teils im zweistelligen %-Bereich in Kauf nehmen. Eine Analyse der Materialeffizienz, die alle Prozesse und das komplette Produktportfolio umfasst, dürfte also attraktive Einsparpotenziale erschließen.

Hinzu kommt die Möglichkeit, die bessere Transparenz im Rahmen von Szenarioanalysen zu nutzen und so die strategische Planung zu unterstützen. Beispielsweise kann so die Auswirkung schwankender Rohstoffpreise auf die Materialkosten und bspw. ein optimaler Materialmix von Neuware und Rezyklaten untersucht werden. Die durch Kosteneinsparung und Portfoliooptimierung mögliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erscheint dringend erforderlich, weil der deutsche Fensterbau durch den Wettbewerb gegenüber osteuropäischen Importen unter erheblichem Preisdruck steht und sich bereits eine Konsolidierung der hiesigen Branche vollzieht.

Zugleich beginnt die digitale Transformation der Fensterbaubranche: erste Online-Konfiguratoren und Web­shops fördern die kundenspezifische Produktvielfalt und erfordern eine entsprechende Flexibilisierung und Effizienzsteigerung der Produktion. Die Digitalisierung ermöglicht einerseits Kosteneinsparungen durch Effizienzgewinne; andererseits bestehen erhebliche Risiken, wenn betriebliche Ressourcen wie Material, Energie, Wissen, Arbeit und finanzielle Mittel bei diesem tiefgreifenden Wandel nicht zielführend eingesetzt werden. Der deutsche Fensterbau hat also viel zu verlieren – und kann durch eine ressourceneffiziente Optimierung und Digitalisierung viel gewinnen.

http://www.quiridium.de/smart-window

PVC-Fenster
Bildunterschrift:
PVC-Fenster
Branche
Metallerzeugnisherstellung

Die Lipp GmbH baut Trinkwasserbehälter aus Edelstahl mit einer neuartigen Dachkonstruktion. Eine Edelstahlmembran kann durch die hohe Zugfestigkeit des Werkstoffs so dünn ausgeführt werden, dass das Behälterdach mit fast 60 Prozent weniger Material auskommt. Die neue Bauweise ermöglicht die Aufstellung im Gebäudeinneren, so dass hygienische und langlebige Edelstahlbehälter für die Trinkwasserversorgung verfügbar werden, wo bisher Stahlbeton der Standard war.

Im Rahmen des Förderprogramms ReTech BW 2019 hat Herr Dr.-Ing. Ivo Mersiowsky, Quiridium die Initialberatung bei der Lipp GmbH durchgeführt. Aufgrund des rechnerischen Nachweises der Ressourceneffizienz (Material-, Energie- und Kosteneinsparungen) und des ROI dieser innovativen Lösung konnte die Lipp GmbH erfolgreich die Förderung beantragen. Ein Pilotprojekt der neuartigen Bauweise von Trinkwasserbehältern mit Edelstahlmembrandach wird derzeit umgesetzt.

Branche
Chemieerzeugnisherstellung

Die L. Brüggemann GmbH & Co. KG in Heilbronn erforscht und skaliert einen Prozess zur Behandlung eines Nebenstroms der Synthese von Industriechemikalien. Durch die Rückgewinnung eines Rohstoffs in möglichst reiner Form kann die Ressourceneffizienz deutlich erhöht werden: Es lässt sich ein Umsatzwachstum erzielen, das vom Ressourcenverbrauch entkoppelt ist und den CO2-Fußabdruck dieser Produktionslinie sogar um acht Prozent verringert.

Im Rahmen des Förderprogramms ReTech BW 2019 hat Herr Dr.-Ing. Ivo Mersiowsky, Quiridium die Initialberatung durchgeführt. Durch den rechnerischen Nachweis der Ressourceneffizienz (Rohstoff- und Kosteneinsparungen) und des ROI konnte das Unternehmen erfolgreich die Förderung beantragen.

Branche
Nahrungs-, Futtermittelherstellung

Die rezemo Kaffeekapsel besteht zu erheblichen Anteilen aus Holz in Form von Hobelspänen aus heimischen Wäldern. Eingebettet in eine Matrix aus dem Biokunststoff PLA (Polymilchsäure), hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen, wird der Holzverbundwerkstoff (Wood Plastic Composite, WPC) in einem Spritzgussverfahren zur Kaffeekapsel verarbeitet. Die innovative Weiterentwicklung dieses Spritzgussverfahrens ermöglicht es, den Materialeinsatz um ein Viertel und den Stromverbrauch um 70 Prozent zu verringern. Im Ergebnis sinken die Produktionskosten um rund 28 Prozent, und der CO2-Fußabdruck der nach Gebrauch kompostierbaren Kaffeekapsel wird halbiert.

Im Rahmen des Förderprogramms ReTech BW 2019 hat Herr Dr.-Ing. Ivo Mersiowsky, Quiridium die Initialberatung bei der rezemo GmbH durchgeführt. Aufgrund des rechnerischen Nachweises der Ressourceneffizienz (Material-, Energie- und Kosteneinsparungen) und des ROI dieser innovativen Lösung konnte die rezemo GmbH erfolgreich die Förderung beantragen. Das Start-up beginnt derzeit mit der Werkzeugentwicklung und der Erweiterung der Produktionskapazität, um die eingeworbenen Großkundenaufträge zu bedienen.

Branche
Textilherstellung

Die VAUDE Sport GmbH & Co. KG plant die Anschaffung eines CNC-Cutters für den Zuschnitt von Kunststoffplanen zur Entwicklung und Fertigung von Radtaschen. Durch die Verwendung des CNC-Cutters samt Software zur Verschnittoptimierung anstelle der bisher im Einsatz befindlichen mechanischen Stanze wird eine Qualitätsverbesserung erreicht, Kleinserien rechnen sich eher, und das Abfallaufkommen wird verringert.

Im Rahmen des Förderprogramms ReTech BW 2019 hat Herr Dr.-Ing. Ivo Mersiowsky, Quiridium die Initialberatung bei der VAUDE Sport GmbH & Co. KG durchgeführt. Aufgrund des rechnerischen Nachweises der Ressourceneffizienz (Material-, Energie- und Kosteneinsparungen) und des ROI dieser innovativen Lösung konnte die VAUDE Sport GmbH & Co. KG erfolgreich die Förderung beantragen. Nicht nur kann jetzt der CNC-Cutter angeschafft werden, von der Maßnahme geht zudem eine wichtige Signalwirkung aus: Die Mitarbeiter sind eingeladen, auch weitere Verfahren und Arbeitsabläufe zu optimieren.

2018–03
Ressourceneffizienz durch Digitalisierung
VDI Zentrum Ressourceneffizienz
2008–12
Innovationscoaching
ZWW Augsburg
2014–07
Managementtrainer/Coach
Materne Training
2019–07
Materialflusskostenrechnung (MFCA)
Umwelttechnik BW

Zertifizierungen

  • BERE Berater:in
Partner:
Matthias Schulz, Schulz Sustainability Consulting
Dr.-Ing. Ivo Mersiowsky
Quiridium GbR

 

 

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